Was du über mich wissen musst

 

 Was musst du zugeben, wenn du deine Beziehungen auf einen neue Ebene bringen willst?  Oft verhältst du dich in einer gewissen Weise oder kreierst Umstände, die dich "vernebeln" wenn du Angst in einer Beziehung verspürst.

  • Wann und wie verhinderst du echtes in Beziehung sein?
  • Wie sabotierst du dich und deine Sehnsucht nach Verbundenheit?
  • Was akzeptierst du als Kompensation, anstatt wirklich das zu bekommen was du wirklich willst?

 Beispiele:

  • Ich tendiere eher für den Komfort (Essen, Konsum, Fokus im Aussen), wenn ich mit Unangenehmem konfrontiert bin, anstatt es anzugehen und es als Erfahrungs- und Forschungsmöglichkeit zu nehmen
  • Ich schenke meinem Partner sehr viel Aufmerksamkeit, wenn ich mich nicht zu verletzlich zeigen will 
  • Ich sage nicht die Wahrheit, wenn ich spüre, dass ich dadurch die Liebe und Anerkennung meines Gegenübers verlieren könnte

 

 Es ist ganz wichtig an diesem Punkt des Kurses besonders achtsam, mitfühlend und innig mit sich selber umzugehen. Es können sich sehr ungeliebte Anteile zeigen, die wir seit Jahren versuchen zu verdrängen. Es ist schmerzhaft, wenn sich diese Anteile zeigen. Wir alle haben sie. Deshalb rate ich dir, dich mit deinen eigenen Schutzstrategien auseinander zu setzen und dich ganz genau kennen zu lernen, wie du deine Bindungserfahrungen immer wieder wiederholst. Hier findest du ein Arbeitsblatt dazu.

 

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Dir sind jetzt deine Schutzstrategien klar und es ist dir auch klarer geworden, wie du dich schützt, wenn es darum geht Intimität zu leben. Nimm nun jedes Verhalten und jede Schutzstrategie und reflektieren, was du in solchen Momenten brauchst.

 

Beispiel: Ich richte mehr Aufmerksamkeit auf andere/meinen Partner, als dass ich mir erlaube mir Aufmerksamkeit schenken zu lassen

  • Wenn du merkst, dass ich besonders viel Aufmerksamkeit auf dich richte, dann richte deine Aufmerksamkeit vermehrt auf mich
  • Kaufe mir meine ersten 2 bis 3 Klagen, Beschwerden und mein anfängliches Ausweichen nicht ab und hilft mir tiefer in mich hinein zu spüren, indem du mich fragst was ich brauche, was ich fühle oder mir sagst was du an mir schätzt. Ich werde dir vielleicht unklare Botschaften senden, dann tue bitte .... 
  • Wenn ich sarkastisch werde oder ich mich versuche abzulenken, ärgere dich nicht und provoziere oder necke mich, bis ich wieder lachen und präsent sein kann

Nimm dir dafür 30 Minuten Zeit und lass dich auf diese Schreibarbeit bewusst und sehr ehrlich auf dich selbst ein. Hier beginnt die Selbstverantwortung deine Beziehungen klar, frei und fliessend zu gestalten. Wer bist du, wenn du dich schützt? Wie willst du, dass andere Menschen dir aus dem Drama und der Opferrolle heraushelfen. Versuche hier nicht "alleine sein", Isolation oder Ruhe in der Natur zu wählen, sondern ganz konkret, was anderen Menschen für dich tun können.

 

Deine Glaubenssätze kreieren deine Beziehungen

 

Lass uns etwas tiefer gehen was die vergangenen Beziehungen angeht.

  • Was denkst du in deinem innersten über Beziehungen?
  • Wie siehst du, dass eine Beziehung funktionieren kann?
  • Was glaubst du über Vertrauen, Ehrlichkeit, Eifersucht und das Ausdrücken deiner Wünsche?
  • Was willst du an dir ändern, damit es besser werden kann?
  • Wo und mit wem bist noch verärgert/verstrickt und so nicht bereit deine jetzige oder kommende Beziehung lustvoll zu gestalten