Sich selber Freundin sein

Sich selber Freundin sein.

 

Mit diesem Satz bin ich heute Morgen erwacht. Bin ich mir selber eine gute Freundin? Bin ich mit mir selber intim?

Höre ich mir wertfrei zu? Schaue ich mich wertfrei an? Berühre ich mich genau so, wie ich es gerne habe?

 

Für lange Zeit war mir nicht klar, wie unverbunden ich mit mir selber war, obwohl mein Körper orgastisch sein konnte.

Doch da gibt es einen Unterschied zwischen orgastisch sein und im eigenen Körper zu hause zu sein.

Ganz präsent zu sein im eigenen Körper und im Moment zu sein, schafft Intimität.

 

Intim sein bedeutet in meinem Verständnis auch, mit dem verbunden zu sein was JETZT ist und mein Herz dafür GANZ offen zu halten.

 

Doch wie einfach ist das gesagt, als getan. Vor allem dann, wenn wir verliebt sind, verfallen wir den Mustern unsere Kindheit.

 

Da lassen wir uns ein, um Liebe zu bekommen.

Da haben wir Sex, um Anerkennung zu erlangen.

Da lassen wir Dinge zu, damit die Beziehung intakt bleibt.

Da projizieren wir Wunschdenken in unseren Partner, anstatt ihn so zu sehen, wie er ist.

 

Ich kann mich an einen Moment erinnern, wo ich Orgasmic Meditation praktiziert habe ( eine Meditationspraxis im Intimbereich) und ich endlich die Wahrhaftigkeit erleben durfte, nach der ich mich schon solange gesehnt habe.

 

Ich träumte davon, das ganze 'blabla...' und drum herum wegzulassen und pure, unmittelbare Verbundenheit zu erleben. Roh, ehrlich, so wie es ist und ganz offen.

 

Endlich durfte ich erfahren, was ich schon immer dachte:

 

es ist egal wie du aussiehst, die tiefe deiner Herzoffenheit ist es, die Intimität möglich macht.

 

Bei einem meiner Partner, der selber Meditationslehrer war, konnte ich seine innere Stille, einem kalten und ruhigen Bergsee gleichend, an meiner Pussy fühlen. Da war schlichte Präsenz, kein puschen und fordern, keine wegrennen oder Rückzug. Keine Geschichten, NUR pure Verbundenheit.

 

Was ich schrecklich fand und immer noch finde, sind die Verhaltensweise zwischen Menschen, die Intimität sofort vernichten: nett sein, sich anpassen, dominieren, sich zurückhalten, kritisieren, verurteilen, projizieren, vergleichen, retten, sich besser oder schlechter fühlen u.v.m.

 

Was nicht heisst, dass ich selber in diese Muster verfalle. Ich bin bewusst darüber und arbeite daran.

 

Intimität ist ehrlich. REAL.

 

Und das macht sie für mich zu einem vertrauenswürdigen Lehrer. Ich vertraue dem was sich zwischen mir und meinem Gegenüber zeigt und die Muster die aufkommen, sind für mich eine Chance zum Wachsen.

 

Fühlt sich das nicht befreiend an, nicht verantwortlich zu sein für andere und dann doch über deine Person hinaus, andere in ihrem Wachstum zu unterstützten?

 

Am besten tun wir das, in dem wir persönlich wachsen, unsere Muster erkennen und uns TROTZDEM mit Haut und Haar einlassen.

 

Die traurige Nachricht ist, dass sich doch die meisten Menschen für ihre Muster entscheiden und nicht für Intimität.

 

Das möchte ich ändern, in dem ich Wege der Transformation aufzeige und Räume der praktischen Erfahrung öffne, im diesem so unangenehmen und gleichzeitig befreienden Thema.

 

Wie willst du die Beziehung zu dir selbst vertiefen?

Was brauchst du, um dich ehrlicher und tiefer einlassen zu können?

 

Wenn du bereit bist für eine grosse Transformationsreise, dann lade ich dich ein beim Jahresprogramm Feminin Platz zu nehmen. Mehr Informationen findest du hier.

 

Vielleicht willst du einfach mal beginnen und dich getragen fühlen, dann beginnt deine Reise hier.