Desire & Bescheidenheit

 

Die sexuellen Wünsche offen auszudrücken, war für Frauen schon immer eine sehr riskante Angelegenheit. Infolgedessen haben sie indirekte Wege entwickelt, ihre Wünsche erfüllt zu bekommen. Sie sind schüchtern geworden. Sie haben gelernt zu verführen. Sie haben gelernt zu beeinflussen.

 

Frauen können meisterhaft Einfluss ausüben, ohne dabei ihren "Fingerabdruck" auf ihren Wünschen zu hinterlassen bzw. keine Verantwortung dafür übernehmen zu müssen.

 

Bescheidenheit war eine tiefe weibliche Kunst. Sie ist subtil, intelligent. Sie ist eine Verführungskunst, die den Tanz zwischen Verführen und geführt werden gut versteht. Das hat seine Grenzen. Und die moderne Frau stößt an die Grenzen der Bescheidenheit.

 

Frauen müssen sich selbst und einander Frauen hören beim Wünschen

 

Frauen müssen ihre Wünsche geltend machen. Sie müssen klar artikulieren, was ihre Wünsche sind. Sie brauchen zumindest eine Gemeinschaft von Menschen um sich herum, die bereit, interessiert und zur Unterstützung ihrer Wünsche da ist.

Wir haben das inhärente Bedürfnis, GESEHEN zu werden. Unsere Stimme ist nicht real, bis sie von einem anderen gehört und anerkannt wird.

 

Auf Selbstausdruck verzichten

 

Indem Frauen ihre Wünsche nicht offen ausdrücken und diese Wünsche von anderen hören lassen, verzichten sie darauf, GESEHEN zu werden, wie sie wirklich sind.

 

Die Chance zu verweigern, vollständig zu sein, wer wir sind, kann niemals eine gute Sache sein. Es mag eine notwendige Anpassung sein, wenn um uns herum unterdrückende Kräfte gibt, die Aspekte unserer Sexualität verurteilen, aber unsichtbar zu sein und sich nicht auszudrücken, ist letztendlich ein erstickender Zustand für unsere Seele.

 

Männer hatten immer mehr Erlaubnis, ihre Wünsche zu äußern. Von anderen dabei gehört zu werden, die eigenen Wünsche verfolgen und Umstände für die Erfüllung ihrer Wünsche zu schaffen alles legitim.

 

Frauen müssen dasselbe für sich selbst tun. Sie können nicht nur schüchtern, bescheiden sein und hoffen, dass jemand anderes ihre Wünsche erfüllt. Der Versuch, dies zu tun, führt nur zu Frustrationen und unerfüllten Leben.

 

Es funktioniert nicht. Je subtiler oder "heißer" das Verlangen ist, desto mehr wird es unsichtbar und ungesehen, wenn du aus deiner Bescheidenheit agierst.

 

Dein Ausdruck schafft Klarheit

 

In einer Partnerschaft, wo Intimität und Polarität gelebt werden, kann Bescheidenheit Unklarheit und Verwirrung auslösen.

Die Gefahr besteht, dass du feminine Hingabe mit Passivität verwechselt. Passivität bedeutet nicht, nicht wissen was du willst und alles über dich ergehen lassen. Du wirst eher als resigniert wirken, nicht wirklich attraktiv für einen gesunden, maskulinen Mann.

 

Passiv und resigniert in jedem Aspekt deines Lebens zu sein, wird eine langweilige und fade Erfahrung kreieren. Passivität und Resignation in deinem Sexualleben führen zwangsläufig zu Frustrationen und Trennung.

 

Kreiere das Leben, welches du wirklich willst

 

Indem du deinen Wünschen, NICHT die Kraft deines Commitment und deines Wortes gibst, verzichtest du auch darauf, dass das Universum mithilft dessen Erfüllung zu ermöglichen.

 

In dem du es vermeidest die Kraft deines Wortes und Commitment hinter deinen Wünschen zu stellen, sabotierst du deine Magie.

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