3 Tipps für deinen persönlichen Wachstumsprozess

 

Ich möchte dir 3 Tipps mit auf dem Weg deines persönlichen Wachstumsprozesses mitgeben. Warum? Weil Wachstum als Prozess verstanden werden soll und nicht als einmalige Investition. Druck kann entstehen, wenn wir nicht bereit sind einen objektiven Standpunkt zu unserem Prozess einnehmen können, uns selbst reflektieren und die kleinen Fortschritte nicht erkennen und zelebrieren. Mit diesen 3 Tipps kannst auf dem deinem persönlichen Weg Distanz, Fortschritt und Heilung in einer inneren Balance erleben.

 

1. Erkenne: Wachstum ist ein Prozess

 

Hast du dich einmal dafür entschieden dich besser kennen zu lernen, deine Geschichte zu heilen und deine Beziehungen zu vertiefen, beginnt ein Prozess der nie zu Ende geht. Auf diesem Weg wirst du verschieden Phasen durchlaufen:

  1. Aha - Erlebnisse:  Momente in denen dir die Schuppen von den Augen fallen und du wichtige Erkenntnisse über dich und dein Leben machen kannst
  2. Widerstände: Familien sind ein System welches sich über Generationen hinaus bildet. Darin werden gewisse "Traditionen" gelebt, die wir alle weitertragen, wenn wir uns nicht bewusst damit auseinandersetzen. Auf deinem Wachstumsweg wirst an deine eigenen Widerstände und auf Gegenbewegung im Aussen stossen. Es ist normal und gehört dazu, dass alte Muster immer und immer wieder getestet werden und dass neues Verhalten Übung, Disziplin und Verpflichtung von uns fordern.
  3. Rückschläge: Einmal mehr konntest du dir nicht treu bleiben? Nicht sagen was du willst? Hast du dich klein gehalten um geliebt zu werden? Rückschläge gehören auch dazu und sind ein natürlicher Bestandteil im Wachstumsprozess

 

2. Anerkenne die kleinen Fortschritte

 

"Müsste ich nicht schon weiter, reifer sein oder besser wissen was ich will?" Wenn wir unter Druck sind, kommen wir nirgendswo an. Innere Arbeit braucht Disziplin und Verbindlichkeit sich selber gegenüber, jedoch nicht mit Druck. Es ist viel mehr die Bereitschaft und der Wille den du aufbringen willst, für das grössere Ganze in deinem Leben. Frage dich:

  • Warum habe ich mich eigentlich entschieden mich persönlich weiterzubilden? Welchen Mustern willst du auf die Schliche kommen?
  • Was war meine Motivation? Worin besteht die erhoffte Veränderung? Was wünsche ich mir? 
  • Welchen Preis zahle ich, wenn ich so bleibe wie ich bis anhin war?
  • Welches ist mein Beitrag den ich leisten kann und will? Zeitlich? Energetisch? Auch wenn es schwierig wird? 

3. Nimm einen objektiven Standpunkt ein

 

Wir wollen, dass die Bedingungen ideal sind, wir wollen dass andere Menschen sich so verhalten, denken oder fühlen, wie es uns gefallen würde. Den Fokus auf andere zu setzen lenkt uns von der wesentlichen inneren Arbeit ab. Und auch da ist es wichtig, eine gewisse Objektivität einzunehmen. Zum Beispiel mit Reflexionsfragen wie unter Punkt zwei. Die Schwäche des Kindes, die emotionale Kälte des Vaters, die Abhängigkeit der Mutter, die Kälte des Partners, alles Themen die uns vom eigenen Gefühlsleben ablenken. Innere Arbeit beginnt in uns. Wir klären in uns zuerst was und blockiert, reflektieren und arbeiten über konditionierte Verhaltensmuster, wo und wie wir uns von anderen oder äusseren Gegebenheiten beeinflussen lassen und handeln und sprechen aus einer nicht emotional geladenen inneren Gelassenheit.

 

 

Sich mit sich selbst und der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen hilft uns die Intimität und Erfüllung in unseren Beziehungen und in unserem Leben zu erleben, die wir uns wünschen. Es ist Arbeit. Und das ist wohl die grösste Illusion die platzt, wenn wir an Liebe, Partnerschaft und persönlichem Erfolg denken. Es braucht und fordert unsere Verbindlichkeit, es gibt keine Abkürzung und niemand kann uns die Arbeit abnehmen.

 

Teile in einem Kommentar deine Gedanken dazu. Welchen dieser 3 Tipps kannst du im Moment am meisten brauchen?

 

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