DEM TABOO BEGEGNEN

In der heutigen Zeit findest du viel Anerkennung und Gleichgesinnte, wenn du eine Frau bist, die sexuell befreit ist, ihr Business aufbaut, Polyamor oder tantrisch unterwegs ist. Sex und Geld sind salonfähig geworden. Sicher ist das ein wunderbarer Fortschritt, doch die Reise muss weitergehen.

 

Ich sehe zu viel Leid, Burnout, Betrug und oberflächliche Beziehungen. Ich sehe zu viele Kopien, fehlendes, ungelebtes und nicht verkörpertes Wissen, welches weiter gegeben wird.

 

Ich sehe, wie die Gier nach Kontrolle immer noch über Hingabe und Polarität gewinnt.

 

Ich sehe tiefer in Beziehungen hinein. Ich sehe wie sie auseinander fallen, ich sehe die Verunsicherungen in Männer und Frauen und doch trügt der Schein, der nach Aussen aufrecht erhalten wird. 

 

Auf Facebook lese ich ab und zu die Erfolge und überschwenglichen Berichte der Erfolge maskuliner Frauen. 

 

Was ich auch sehe, und das gibt mir sehr zu denken, ist ihre unerlöste Beziehung zum Maskulinen. In respektlosen, rechthaberischen und "du hast mir nichts zu sagen" Ton, wenn ein Mann sich zu ihrem Post äussert, wollen sie ihr Recht nach Power schützen.

 

Ich weiss, es ist taboo. Es ist furchteinflössend. Ich weiss, dieser nächste Schritt in eine Zukunft, wo Liebe, Leidenschaft und Business auf genuine Genialität basieren, fühlt sich noch wie ein Tappen im Nebel der Angst an.

 

Von welcher Angst spreche ich da?

Welche zeigt sich bei dir?

 

In diesem Modul hast du die Möglichkeit, dem Taboo eine hingebungsvolle Frau sein zu vollen zu begegnen und dessen Stimmen näher kennenzulernen.

 

Aufgabe:

 

  • Welche warnenden Sätze oder Ausdrücke der Abneigung leben in deinem Körper, wenn du dich für Hingabe öffnest?
  • Wo in deinem Körper und / oder Energiesystem bemerkst du Bereiche die dicht, eng oder hart sind, wo sich Energie anstaut, wenn es um die femininen Hingabe geht?

 

Aufgabe:

  • Gebe diesen Bereichen eine Stimme, Ton oder Bewegung.
  • Führe Tagebuch über die Stimmen (und wem diese Stimmen ursprünglich gehörten)
  • Gib deinem Körper durch Bewegung oder Geräusche die Möglichkeit mit den Orten der Spannung oder Verengung in Kontakt zu treten

Aufgabe:

 

  • Schreibe auf, was du bevor du die oben genannten Aufgaben ausgeführt hast und vergleiche es mit dem, was sich nach der Körperarbeit zeigt, insbesondere wenn du die Stimme und Bewegung miteinbezogen hast.
  • Was fängst du an zu bemerken oder zu fühlen ...? Verändert sich etwas?

 

Als Frauen wurden wir zutiefst konditioniert, uns von ungesunder Unterwerfung zu entfernen. Das war wichtig so und ich anerkenne diesen Zeitpunkt in der Menschheit voll und ganz an.

 

Als Begleiterin erkenne ich voll und ganz an, dass diese Themen für dich möglicherweise eine Belastung darstellen können.

 

Lass die Empfindung - was auch immer es sein mag - genau so sein, wie sie sind. Bewege, schreibe und sprechen in der Gruppe mehr darüber, tanzen mehr.