Die Chancen die dir deine Wunden schenken

 

Wir alle tragen Wunden aus unserer Kindheit. Kaum jemand hat an eigenem Leib erfahren wie sich echte Liebe, erfüllende Sexualität und gesunde Beziehungen wirklich anfühlen.

 

Wir verbinden Liebe mit vereinnahmt werden, Missbrauch, zur Verfügung stehen, Gewalt, Manipulation, Rückzug, Angriff, Beschämung, Kleinhaltung, Scham, Schuld, Kontrolle, Misstrauen und/oder Mangel an Sicherheit und Stabilität.

 

Als Erwachsene, spielen wir mehr oder weniger unbewusst, Beziehungsmuster und Prägungen aus der Kindheit wieder aus und sind frustriert darüber, warum Liebe und Sex immer so schwer, kompliziert und schlussendlich nicht erfüllend sind.

 

Es tut weh

  • Wenn wir erwarten, dass das Glück von jemanden im Aussen kommt
  • wenn sich jemand unverbindlich gibt und du nicht weisst woran du bist
  • wenn wir sehr hohe Erwartungen an einen Partner haben und unsere Macht abgeben
  • Wenn du besonders lieb und gebend bist und du wirst doch abgelehnt
  • Wenn du dich besonders bemühst oder besonders lustvoll bist und dein Gegenüber reagiert mit neutralen "vielleicht später"
  • Wenn du dich so sehr nach Liebe und Nähe sehnst, aber Angst hast dich zu öffnen oder jemals wieder zu vertrauen
  • wenn du dich nicht gesehen und verstanden fühlst
  • wenn du dich gefangen fühlst

Wir fühlen uns abgelehnt und nicht gesehen, wenn uns jemand nicht zur Verfügung steht.

 

In unserer Kindheit stellt sich die Verlassenheits, - und Verlustangst ein, wenn unsere Eltern nicht für uns da sein könnten, wie wir es gebraucht hätten.

 

Vielleicht hast auch schon bemerkt, dass du diese Wunden im Erwachsenenalter immer wieder erlebst. Vielleicht lässt du dich auf Menschen ein, die für das was du willst nicht zur Verfügung stehen und du wirst immer wieder enttäuscht, weil du nicht haben kannst, was du wirklich willst.

 

Das Leben gibt uns immer wieder Chancen, unsere Wunden zu erkennen, zu heilen, zu wachsen und zu lernen.

 

Vielleicht kennst du Tage, die schwarz und schwer sind, weil du das Gefühl hast, dein Glück hängt davon ab, ob du einen Partner hast oder nicht und wenn du einen hast, fühlst du dich schlecht, wenn er sich nicht verhält, wie du es erwartest.

  

Die Angst nicht zu bekommen was ich wirklich will, brachte mich dazu manipulativ zu sein. Einsam hinter der Schutzmauer meiner Wunden.

 

Ich merkte nicht, wie sehr ich mich dahinter versteckte. Mein Bedürfnis nach emotionaler Nähe, Liebe, wilden, nährenden Sex und Intimität, fühlten sich für mich nicht erreichbar an. Ich kannte nur Kompromisse und Anhängigkeit.

 

Ich kam in Kontakt mit all den verdrängten Orten in mir, von denen ich dachte, dass sie mich nicht liebenswert machen. Auf meiner eigenen Entwicklungsreise und mit intensiver innerer Arbeit, erforschte ich all meine Verhaltensmuster, die mir noch unbewusst waren.

 

Überall dort, wo ich gelernt hatte mich so zu geben, zu sein und zu zeigen, wie ich auf jeden Fall gut ankomme und ich geliebt werde.

 

Der Archetypus der Prostituierten zeigte sich da von seiner feinsten Seite. Ich war es gewohnt mich "zu verkaufen", für Liebe, Anerkennung, Sicherheit und emotionale Bindung.

 

Ich wusst nicht mehr, dass ich Liebe bin und nichts dafür tun muss.

 

Den seelischen Schmerz zu spüren, ihn zu zu lassen und mich ganz verletzlich zu zeigen, half mir durch meine Dunkelheit hindurch zu schmelzen.

 

Ich entschied mich zu bleiben. Bei mir zu bleiben.

 

Ich ging durch Scham und Schuld, die Männer in meinem Leben verurteilt und verantwortlich für mein Glück gemacht zu haben. Ich lies Selbstverurteilung los, mir nicht treu gewesen zu sein und lernte mir und meinem wahren Selbst treu zu sein.

 

Durch das Hindurchgehen durch den seelischen Schmerz von Verlust - und Verlassenheitsängste bin ich persönlich gewachsen.

 

Wir alle können tiefer gehen. Tiefer fühlen. In unser Herz. In unsere Verletzlichkeit. Bis zum Ursprung unseres Schmerzes. Der Irrglaube, dass wir nicht geliebt sind und getrennt vom Göttlichen.

 

Und dann, wenn du es schaffst, Schritt für Schritt, Minute für Minute, mit diesem Schmerz zu sein, dein Herz zu öffnen, geschehen Wunder.

 

Es stellt sich das Gefühl der inneren Freiheit ein.

 

Solche schwarzen Tage kommen immer wieder vor. 

 

Gerade heute war so ein Tag für mich. Er war dunkel, schmerzhaft, ich fühlte mich taub, das Muster von "Ich kann es nicht haben, wie ich es wirklich will. Ich bin es nicht wert", hatte mich im Griff.

 

Frustriert in meinen Wünschen nicht verstanden zu werden und von einer Frau mit einer Rückmeldung "du bist zu viel" konfrontiert zu werden, lösten ein eine Kettenreaktion aus von Angst und Wut, Schutz und verloren sein.

 

Auch, wenn ich mental weiss, dass niemand für mein Glück verantwortlich ist und niemand etwas tun muss, wie ich es will un brauche, sind alte Wunden aufgebrochen.

 

Ich lies mir Zeit. Ich entschied mich nicht zu verurteilen, mein Herz offen zu lassen, sanft und mich verletzlich zu zeigen. Einfach so wie ich bin.

 

Ich widerstand der Tendenz mich abzulenken, zu kontrollieren, im Griff zu haben und kompensatorisch mich auf Begegnungen einzulassen, die sich für mich nicht stimmig anfühlen.

 

Ich blieb konstant mit meinem Herzen in Verbindung.

 

Echt.

Verletzlich.

Offen.

Weich.

Frei.

 

Wenn wir es uns erlauben, uns wirklich zu spüren.

 

Wichtig für mich, wenn ich mir Zeit und Raum genommen habe, zu fühlen was ist und bis auf den Grund gehen, ist die Zeit der Reflexion. Ich erforsche woher diese Muster kommen und was ich brauche, um Heilung und Bekräftigung zu erfahren.

 

Da bringt mich dazu, dass ich in meinen Beziehungen besser kommuniziere, so dass Intimität und Leidenschaft entstehen können.

 

Ich zeige mich verletzlich und sage ganz genau, wie ich in solchen Momenten am besten Liebe und AUfmerksamkeit empfangen möchte.

 

Wir lernen in meiner Arbeit all das und vieles Mehr. Schreibe dich hier ein, wenn du mit mir verbunden bleiben willst. Wenn du tiefer in eintauchen möchtest, dann melde dich für das Online Programm FREITE WEIBLICHKEIT & ERFÜLLENDE BEZIEHUNGEN zum Einführungspreis an.

 

In Achtsamkeit

Laura Balmer

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