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1. Storming

 

TRANSFORMATIONS AUFGABE

 

Wir sind ein der Teil der Natur und wir leben in Zyklen. Wir sind nicht immer gleich, so wie auch unsere Emotionen es nicht nicht sind.

Wir sind konditioniert uns im Griff zu haben und alles unter Kontrolle zu haben.

 

Wie versuchen wir unsere Emotionen zu unterdrücken, weil wir gerade besseres zu tun haben? Wie überdecken wir sie mit Makeup, Beschäftigt sein, Kritik und Kontrolle über andere, Ablenkung und Kompensation durch Konsum.

 

Unsere Emotionen sind wie die Natur, wie die Jahreszeiten, wie ein Sturm. Sie sind da, sie haben ihren natürlichen Lauf und Intensität, sie kommen und wir können sie nicht wirklich beeinflussen. So wie wir die Natur auch nicht manipulieren können.

Wieder ein Teil der Natur zu werden, bedeutet ein tiefes Anrecht in uns zu spüren alle Emotionen fühlen zu dürfen, ohne sie unterdrücken zu müssen.

Wir alle haben Emotionen die dunkel und hell sind. Und wir alle haben gelernt diese zu beschwichtigen, damit wir von unseren Eltern geliebt werden und in der Gesellschaft funktionieren.

 

Es geht darum wieder wie die Natur zu sein. Natürlich, nicht normal.

 

Ablauf

 

1.     Wähle eine Situation, die dich ärgert, traurig macht oder was auch immer für Gefühle da sind

2.     Setze einen Timer und schreibe über deine Gedanken, Gefühle und was dein Körper dabei empfindet

3.     Bereite ein «NEST» vor (Auto, Wald, in der Wohnung) mit passender Musik, Kissen, Kuscheldecken. Nimm Musik die zu deiner Stimmung passt, von ACDC bis zu Melancholischer – Kuschelmusik, wenn du dich sehnsüchtig fühlst

4.     Setze einen Timer auf 15 Minuten und erlaube dir, die Emotionen auszudrücken.
Schreie, wälze dich auf dem Boden, schlage auf Kissen, berühre dich lustvoll, jammere und stöhne, wenn du bedürftig bist, mache Grimassen, wenn du dich komisch fühlst. Bewege deinen ganzen Körper, vor allem Kopf (Kontrolle) und deine Hüften (Blockaden). Und fühle dabei deine Empfindungen im Körper: warm, pulsierend, kalt, kribbeln, angespannt, weit…

 

Nimm dir regelmässig Zeit für das Storming. Sei so ehrlich und authentisch wie möglich und bleib präsent. Wenn du keine Gefühle spürst und dich blockiert fühlst, dann schreibe darüber in dein Tagebuch und mache die Bewegungen ein anderes Mal.

 

Wir sind Natur. Wenn wir Emotionen haben, habe wir sie. Wir können sie weder erzwingen, noch können wir sie stoppen, wenn sie da sind. 

 

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Wenn du in Ärger, Verurteilung und Wut stecken bleibst, versucht ein uralter Teil in dir, dein Reptiliengehirn, dir zu sagen:

 

VERWÖHNE DICH! SCHAU GUT ZU DIR!

Frage dich:

 

Ist das was ich gerade tue, wirklich nährend für mich?

Will ich es wirklich tun?

Macht es mir Freude? Empfinde ich Lust?

Wenn ich das tue, fühle ich mich dann in meiner Kraft?

Hüpfe ich vor Freude?

 

Wann immer du die Tendenz verspürst in die alte, niedrige Energie einzutauchen, dann bewege zu erdiger Musik deinen ganzen Körper:

 



Emotionale Klärung

Wir haben gelernt Gefühle zu unterdrücken. Manche Menschen haben Wut, Trauer, Freude soweit on sich geschoben, dass sie meinen diese Gefühle nicht zu besitzen.

 

Doch meine Erfahrung zeigt, dass sie einfach nur unter einer dicken Kontrollschicht bereit zum Angriff oder Sabotage sind. Denke nur daran, wenn ein Mensch genau das tut was du zutiefst befürchtest oder nicht tut was du dir zutiefst ersehnst. 

 

Die Bereitschaft anzugreifen ist deine Wunde. Dort sind deine Unterdrückten Gefühle zu Hause.

 

Emotionale Klärung ist so wichtig und setzt sich aus Stimme und Bewegung zusammen.

 

 

Ein entspannter Körper

 

Entspanne vor allem deinen Kiefer, deine Genitalien und deinen Bauch, öffne deine Mund leicht. Scanne deinen Körper mehrmals am Tag und beobachte wo am meisten Spannung ist und entspanne aktiv deine Muskulatur. Sag ja zu deinem Bauch, zu deiner Vulva, deinen Brüsten, auch wenn du intim bist.

 

Fliessende Gefühle

 

Wir können nicht orgastisch sein, wenn wir völlig von unseren Gefühlen getrennt sind. Wir können nicht ein Leben ausserhalb unseres Körpers führen und im Bett pure Hingabe leben.

 

Mache es dir zur Gewohnheit, in Kontakt zu sein mit deinen Gefühlen, sie wahrzunehmen und sie durch dich hindurch fliessen zu lassen.

 

Tönen

 

Vielleicht ist es für dich unangenehm oder peinlich deine Stimme zu brauchen.

 

Mit einem leichten ah zu beginnen reicht schon

 

Übung: Die Stimme meines Herzens

 

 

Bewegung

 

Atmung, Tönen und Bewegung sind die drei Grundsteine für dein orgastisches Sein

 

Lass spontane und natürliche Bewegungen entstehen.

 

Übung Continuum Movement

 

 

Vertrauen

 

Vertrauen geschieht in einem tiefen Wissen um deine Anbindung mit deiner Seele und dem Göttlichen. Wir begegnen nicht vielen Menschen, die wirklich dem Leben Vertrauen. Auch dann, wenn die Dinge nicht so zu sein scheinen wie wir es uns wünschen.

 

Wir brauchen die Anbindung an unsere Seele, an Göttliche Vertrauen in das geführt sein und in unsere Intuition.

 

Um orgastisch zu sein, müssen wir uns öffnen.

 

Um lieben zu können müssen wir uns öffnen

 

Verlustängste müssen innerlich geheilt und transformiert werden. Denn Liebe ist ein Kind der Freiheit.

 

 

Hier findest du 2 Übungen zur Emotionalen Klärung. Versuche beim Anspannen deines Beckenbodens, deine Stimme zu brauchen und auszuatmen. Es braucht anfangs etwas Übung, aber du wirst die kräftigende Wirkung dieser Klärung nicht mehr missen wollen.

 


royal

Entscheide dich dafür deine Reise tiefer zu führen, denn der feminine Schmerzkörper braucht Heilung. Royal  -  das Tor zur Ekstase ist heilsam, tief und hat Frauen zurück in ihr Königinnen da sein geführt. Du bist goldenes Licht. Du bist es wert. Beginne dich ernst zu nehmen und erkenne was deine Standards sind in deinem Leben.

 

Spring, tiefer und buche hier für einen sehr kleinen Preis, ein grosses Programm für Königinnen, denn Royalität ist erkennbar.


Transformation

 

Schritt 1: Ergründe deine wahren Gefühle. Viele Menschen fühlen sich gefühlsmäßig so überfordert, dass sie nicht einmal mehr wissen, was sie wirklich empfinden. Ihnen ist nur bewusst, dass ihnen alle diese negativen Emotionen und Gefühle „hart zusetzen“. Statt sich gestresst zu fühlen, solltest du einen Moment innehalten und dich fragen:

  • „Was empfinde ich in diesem Augenblick wirklich?“
  • Wenn dir als erstes einfällt: „Ich bin wütend“, dann hake nach: „Bin ich tatsächlich wütend? Oder ist es etwas anderes?»
  • «Fühle ich mich vielleicht verletzt oder als Verlierer in dieser Situation?“ 

 

Schritt 2: Akzeptiere und würdige deine Gefühle, weil du weisst, dass sie dir versuchen zu helfen. Verurteile sie nicht als falsch, sei vielmehr dankbar, dass sie dir ein hilfreiches Signal geben, einen Aufruf, entweder einen Aspekt deiner Wahrnehmung oder Ihres Lebens tatkräftig zu verändern. 

  • Was möchte ich wirklich fühlen?
  • Welche Glaubenssätze stehen wahrscheinlich hinter meinen bisherigen Gefühlen?
  • Was bin ich bereit zu tun, um eine Lösung zu finden und das Problem sofort anzugehen?
  • Was kann ich daraus lernen? 

Sei neugierig!

 

Schritt 3: Sei neugierig auf die Botschaft, die dieses Gefühl dir vermitteln will. Denke an die Macht, die emotionalen Zuständen innewohnt. Sie gierig darauf etwas dazuzulernen und unterbreche destruktive Glaubensmuster abrupt. Lerne dich kennen und erfahre mehr über dich selbst. Neugierde trägt dazu bei, Gefühle in den Griff zu bekommen und in Beziehungen sie als Weg zur Intimität anstatt als Weg der Distanz zu erleben.

 

Schritt 4: Entwickele Selbstvertrauen! Entwickele Selbstvertrauen und den festen Glauben, daß du deine Gefühle auf Anhieb in den Griff bekommst. Die schnellste, einfachste und wirkungsvollste Art, dieses Ziel zu erreichen, besteht darin, sich an eine Zeit zu erinnern, in der du ähnliche Gefühle erfolgreich bewältigt hast.

Da es dir in der Vergangenheit gelungen ist, bist du mit Sicherheit auch heute dazu in der Lage. Wenn du Gefühle als Handlungsbedarfssignale verstehst und bereits positiv darauf reagiert habst, verfügst du über eine Strategie, mit der du deine emotionale Verfassung verändern kannst.

 

Denke an die Zeit zurück, in der du dieselben Empfindungen verspürt und auf positive Weise bewältigt hast.

Benutze diese Strategie als Vorbild oder Checkliste für die Maßnahmen, die du jetzt ergreifst, um deine Gefühle umzuwandeln.

  • Was hast du damals getan?
  • Welche Sichtweise, Fragestellung, Wahrnehmung und Blickwinkel hast du da eingenommen?
  • Oder hast du neue Methoden erprobt, um dein Ziel zu erreichen?
  • Tue jetzt dasselbe, in dem Vertrauen, daß es wie damals gelingen wird.

 

Schritt 5: Vergewissere dich, daß du dieses Gefühl nicht nur heute, sondern auch in Zukunft bewältigen kannst, leicht und klar in den Griff bekommst? Das gelingt dir, wenn du dich erinnerst wie du in der Vergangenheit damit umgegangen bist, und dir immer wieder vorstellst, wie du künftige Situationen bewältigst, in denen du diese Handlungsbedarfssignale empfängst.

 

  • Sehe, höre und fühle, wie du diese Situation spielend meisterst.
  • Solche Wiederholungen schaffen eine neurale Bahn und die Sicherheit, daß du derartigen Herausforderungen problemlos gewachsen bist.
  • Notiere dir außerdem drei oder vier weitere Möglichkeiten, deine Wahrnehmungen zu beeinflussen, sobald ein Handlungsbedarfssignal auftaucht. Suche nach Wegen, um deine Gefühle und Bedürfnisse auf neue Weise zum Ausdruck zu bringen oder andere Aktionen einzuleiten, als wie du sie bisher in dieser speziellen Situation getan hast.

 

Nun sind die ersten fünf Schritte getan:

1.     Du hast ergründet, was du empfindest

2.     Du hast das Gefühl akzeptiert, statt es zu bekämpfen

3.     Du hast Neugier auf seine wahre Bedeutung und die Lektion entwickelt, die das Gefühl für dich bereit hält

4.     Du hast gelernt und erkannt, wie du durch den Vergleich früherer erfolgreicher Strategien im Umgang mit diesem Gefühl eine Wende herbeiführen konntest

5.     Du stellst dir immer wieder vor, wie du es künftig meistern wirst und entwickelst dabei ein Gefühl der Sicherheit

 

Gefühle sind Handlungsbedarfssignale

 

Unbehagen. Das Gefühl des Unbehagens besitzt keine markerschütternde Intensität, aber es nagt an uns und weckt die dumpfe Ahnung, daß irgendetwas nicht ganz stimmt.

 

Die Botschaft: Gefühle wie Langeweile, Ungeduld, Nervosität, Kummer oder Verlegenheit signalisieren, daß irgendetwas nicht ganz stimmt. Vielleicht siehst du die Dinge aus einer verzerrten Perspektive, oder du erzielst mit deinen Aktionen nicht die gewünschten Ergebnisse.

 

Die Lösung: Mit dem Gefühl des Unbehagens fertigzuwerden ist einfach.

  • Kläre ab, was du wirklich willst
  • Passe deine Handlungen deinen Bedürfnissen an und beobachte, ob sich deine Gefühle bezüglich einer bestimmten Situation und/ oder die Qualität der Ergebnisse verändern

Gekränkt sein. Wenn irgendeine Emotion sowohl in beruflichen als auch in privaten zwischenmenschlichen Beziehungen eine dominierende Rolle zu spielen scheint, dann ist es das Gefühl, gekränkt oder verletzt worden zu sein.

 

Es entsteht normalerweise infolge eines Verlustgefühls. Wenn Menschen sich gekränkt fühlen, neigen sie dazu, es anderen heimzuzahlen. Wir sollten uns bemühen, die eigentliche Botschaft zu empfangen, die das Gefühl des Verletztseins uns zu übermitteln versucht.

 

Die Botschaft: Das Gefühl des Verletztseins signalisiert uns, daß wir eine bestimmte Erwartung hatten, die nicht erfüllt wurde. Oft macht sich dieses Gefühl bemerkbar, wenn wir fälschlicherweise davon ausgegangen sind, daß jemand sein Wort hält.

 

In diesem Fall schwindet die Vertrautheit, vielleicht sogar das Vertrauen zu dem oder der Betreffenden. Und dieses Gefühl des Verlustes erzeugt das Gefühl, verletzt worden zu sein.

 

Die Lösung: 1. Erkenne, daß du in Wirklichkeit vielleicht gar keinen Verlust erlitten hast. Möglicherweise müsst du nur den Irrtum beseitigen, daß andere absichtlich versucht haben, dich zu kränken oder zu verletzen.

 

Vielleicht ist den anderen gar nicht bewußt, welche Auswirkungen ihr Verhalten auf dein Leben hat. 2. Überdenke einen Augenblick die Situation. Frage dich: „Habe ich wirklich einen Verlust erlitten? Urteile ich vielleicht vorschnell oder zu harsch?“

 

3. Eine weitere Möglichkeit, darüber hinwegzukommen, besteht darin, die betreffende Person geschickt und auf angemessene Weise von deinen Gefühlen in Kenntnis zu setzen.

 

Sage: „Neulich, als das und das passiert ist, habe ich dein Verhalten mißverstanden und gemeint, ich sei dir völlig gleichgültig; und nun fühle ich mich verletzt. Kannst du mir erklären, was sich wirklich abgespielt hat?“

 

Wenn du deinen Kommunikationsstil änderst und die tatsächlichen Vorgänge abklärst, löst sich das Gefühl der Kränkung oftmals ziemlich schnell in Wohlgefallen auf.

 

Wut. Wutgefühle umfassen ebenfalls eine breite Skala abgestufter Empfindungen, angefangen von leichter Verärgerung bis hin zu Empörung, Groll, Zorn und „Weißglut“.

 

Die Botschaft: Die Botschaft der Wut lautet, daß jemand – vielleicht sogar du selbst – gegen eine wichtige Regel oder einen Grundsatz in deinem Leben verstoßen hast. Wenn du dieses Signal empfängst, müsst du wissen, daß du diese Empfindung im Handumdrehen auslöschen kannst.

 

Die Lösung: Du musst: 1. erkennen, daß du die Situation vielleicht völlig falsch interpretiert hast. Deine Wut auf die Person, die gegen deine Regeln verstoßen hat, basiert möglicherweise auf der Tatsache, daß diese gar nicht weiß, was dir besonders wichtig ist (obwohl du glaubst, daß es ihr eigentlich hinlänglich bekannt sein sollte).

 

2. Sich bewußt machen: Selbst, wenn jemand gegen eine Ihrer Prinzipien verstoßen hat, müssen diese Regeln nicht unbedingt die „richtigen“ sein, auch wenn Sie starke Gefühle damit verbinden. Stelle dir eine konstruktivere Frage, wie:

  • „Könnte es sein, daß dieser Person auf lange Sicht doch etwas an mir liegt?“ Unterbreche dein Wutmuster, indem du dich fragst:
    • „Was kann ich daraus lernen?
    • Wie kann ich den Stellenwert, den diese Prinzipien für mich haben, der anderen Person auf eine Weise begreiflich machen, die in ihr den Wunsch weckt, mir zu helfen und künftig nicht wieder dagegen zu verstoßen?“

Falls du wütend bist, dann könntest du beispielsweise deine Perspektive ändern – vielleicht kannte diese Person deine Regeln tatsächlich nicht. Oder du änderst deinen Kommunikationsstil – vielleicht hast du deine Bedürfnisse nicht klar genug zum Ausdruck gebracht.

 

Bei vielen Menschen führt ununterbrochener Ärger oder die Unfähigkeit, nach den eigenen Prinzipien und Regeln zu leben, zur Verbitterung.

 

Frustration. Frustration kann sich auf vielen Wegen einschleichen. Jedesmal, wenn wir meinen, in unserem Leben von Hindernissen umgeben zu sein, wenn wir uns ständig Mühe geben, ohne den verdienten Lohn dafür zu ernten, fühlen wir uns frustriert.

 

Die Botschaft: Frustration ist ein aktivierendes Signal. Das bedeutet, daß dein Gehirn glaubt, du könntest bessere Ergebnisse erzielen, als du derzeit vorweisen kannst. Zwischen Frustration und Enttäuschung oder Desillusionierung besteht ein großer Unterschied.

 

Enttäuschung ist das Gefühl, daß man sich etwas wünscht, von dem man weiß, daß man es nie bekommen wird. Im Gegensatz dazu muß Frustration als ein sehr positives Signal gewertet werden. Es bedeutet, daß die Lösung deines Problems in greifbare Nähe gerückt, deine derzeitige Methode jedoch nicht die richtige ist.

 

Du musst also deine Vorgehensweise ändern, um dein Ziel zu erreichen. Frustration signalisiert, daß du flexibler werden solltest! Wie geht man nun mit Frustration um?

 

Die Lösung: Sie ist ganz einfach! 1. Erkenne, daß die Frustration dein Verbündeter ist, und durchforsche dein Gehirn nach neuen Optionen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Wie entwickelt man eine flexiblere Methode?

 

2. Informiere dich über Möglichkeiten, die Situation in den Griff zu bekommen. Suche nach einem Vorbild, einem Menschen, der einen Weg gefunden hat, sich das zu verschaffen, was du dir wünschst. Bitte ihn um Tipps, wie du die gewünschten Ergebnisse effektiver erreichen könntest.

 

3. Lass dich von den neuen Erkenntnissen anspornen. Sie könnten dir dabei helfen, dich der Herausforderung nicht nur heute, sondern auch in Zukunft gewachsen zu zeigen, und zwar auf eine Weise, die nicht nur wenig Zeit und Energie verschlingt, sondern obendrein auch noch Freude macht. Viel zerstörerischer als Frustration ist jedoch das Gefühl der…

 

Angst. Angstgefühle treten in vielen Abstufungen auf, angefangen von leichter Beunruhigung und dunklen Vorahnungen bis hin zu großer Besorgnis, Bangigkeit, Furcht und schierem Entsetzen. Angst dient einem bestimmten Zweck, und ihre Botschaft ist einfach zu entschlüsseln.

Die Botschaft: Angst ist nicht mehr als die Vorahnung, daß irgendetwas in nächster Zeit geschehen wird, auf das man besser vorbereitet sein sollte – frei nach dem Pfadfindermotto: „Allzeit bereit“. Wir müssen entweder dafür gerüstet sein, eine Situation zu bewältigen, oder etwas unternehmen, um sie zu ändern.

 

Das Drama ist, daß die meisten Menschen versuchen, ihre Angst zu leugnen, oder sich in ihr suhlen. Keine der beiden Methoden berücksichtigt die Botschaft, die uns die Angst zu übermitteln sucht; also wird die betreffende Person weiter von der Angst verfolgt, denn diese muß sich ja Gehör verschaffen.

 

Du willst dich sicher nicht deiner Angst ausliefern, geschweige denn sie dadurch vergrößern, indem du dir das schlimmstmögliche Szenario ausmalst oder vorgibst, keine Angst zu haben.

 

Die Lösung: Überprüfe, was dich ängstigt, und überlege, was du tun musst, um dich mental auf den Ernstfall vorzubereiten. Erwäge Maßnahmen, die du ergreifen musst, um die Situation bestmöglich zu bewältigen. Manchmal haben wir alles unternommen, um uns auf etwas vorzubereiten; es bleibt nichts mehr zu tun – und doch warten wir angstvoll auf das, was uns bevorsteht. Das ist der Zeitpunkt, an dem du dir das Gegenmittel zur Angst verabreichst und die bewußte Entscheidung treffen musst, deinen Fähigkeiten zu vertrauen. Du weisst, daß du keine Mühen gescheut hast, um dich für die gefürchtete, wie auch immer geartete Situation zu wappnen, und daß sich die wenigsten Befürchtungen im Leben bewahrheiten. 

 

 

Desillusionierung/ Enttäuschung: Sie kann sehr destruktiv sein, wenn man ihr nicht schnell beikommt. Enttäuschung ist das verheerende Gefühl, eine Niederlage erlitten zu haben oder bestimmte Hoffnungen ein für allemal begraben zu müssen. Alles, was dich traurig stimmt oder desillusioniert, weil du mehr erwartet hast, ist enttäuschend.

 

Die Botschaft: Das Gefühl der Enttäuschung oder Desillusionierung übermittelt die Botschaft, daß eine Erwartung – ein Ziel, das du ernsthaft angestrebt habst – vermutlich nicht in Erfüllung gehen wird. Es ist daher an der Zeit, deine Erwartungen zu ändern, sie besser auf die Realität abzustimmen und unverzüglich die Initiative zu ergreifen, um neue Ziele zu setzen und zu realisieren.

 

Die Lösung: Eine Enttäuschung bekomm du in den Griff, wenn du: 1. unverzüglich herausfindest, was du aus dieser Situation lernen kannst, damit du in Zukunft das erreichst, was du dir von Anfang an gewünscht hast. 2. Sich ein neues Ziel setzen, das dich noch mehr anspornt und dir unmittelbare Fortschritte bringt.

 

3. Erkenne, daß du dir vorschnell ein Urteil gebildet habst. Oft sind Situationen, die dich enttäuschen, nur ein vorübergehendes Problem. Vielleicht verzögert Gott die Erfüllung eines Wunsches, aber verweigert ihn nicht unbedingt. Möglicherweise befindest du dich in einer Art „Warteschleife“.

 

Viele Menschen programmieren Enttäuschungen vor, indem sie völlig unrealistische Erwartungen hegen. Wenn du heute einen Sämling setzt, kannst du nicht davon ausgehen, daß du morgen einen ausgewachsenen Baum siehst.

 

4. Sich bewußt machen, daß noch nicht alle Hoffnung verloren ist und du vielleicht etwas mehr Geduld an den Tag legen sollst. Überprüfe noch einmal, was du wirklich willst, und entwickele einen wirkungsvolleren Plan, um dein Ziel zu erreichen.

 

5. Eine positive Erwartungshaltung gegenüber künftigen Geschehnissen entwickeln, egal was sich in der Vergangenheit ereignet hat. Eine besonders tiefgreifende Enttäuschung, die wir erleben, äußert sich normalerweise in …

 

Schuldgefühlen. Schuldgefühle, Bedauern und Selbstvorwürfe gehören zu den Emotionen, die zu vermeiden wir Menschen uns die größte Mühe geben. Sie sind schmerzvolle Erfahrungen, aber auch sie haben eine wichtige Funktion, die offenkundig wird, sobald wir ihre Botschaft vernehmen.

 

Die Botschaft: Schuldgefühle sagen dir, daß du gegen einen deiner höchsten Maßstäbe verstoßen hast und unverzüglich etwas unternehmen musst, damit du ihnen künftig nicht wieder untreu wirst. Schuldgefühle und Gewissensbisse sind für viele das stärkste Druckmittel, um ein Verhaltensmuster zu korrigieren.

 

Manche Menschen versuchen jedoch mit Schuldgefühlen fertigzuwerden, indem sie diese leugnen und unterdrücken. Leider zeitigt diese Methode selten Erfolg. Die Schuldgefühle lassen sich nicht für immer verbannen; sie kehren nur um so stärker zurück.

 

Das andere Extrem besteht darin, sich von Schuldgefühlen unterkriegen zu lassen und sich in ihnen zu suhlen. In diesem Fall akzeptieren wir den Schmerz und greifen zum Muster der erworbenen Hilflosigkeit. Das ist nicht der Sinn und Zweck von Schuldgefühlen.

 

Auch sie stellen ein Signal dar, das uns zum Handeln, zur Veränderung auffordert. Viele Menschen haben das nicht begriffen und sind so zerknirscht über ein früheres Fehlverhalten, daß sie sich für den Rest ihres Lebens minderwertig vorkommen. Doch gerade das ist nicht die Botschaft, die Schuldgefühle uns vermitteln wollen.

 

Vielmehr wollen sie dafür sorgen, daß wir bestimmte Verhaltensweisen in Zukunft vermeiden, weil wir sicher sein können, daß diese Schuldgefühle nach sich ziehen. Und falls du gegen deine eigenen Normen verstoßt, erzeugen Schuldgefühle genügend Schmerz, um dich zu veranlassen, höhere Ansprüche an dich selbst zu stellen.

 

Sobald du dich mit deinem alten Verhaltensmuster, das dir Schuldgefühle einflößt, ernsthaft und konsequent auseinandergesetzt hast, solltest du jedoch zum nächsten Schritt übergehen.

 

Die Lösung: 1. Mache dir klar, daß du gegen eine Norm verstoßen hast, die von dir selbst aufgestellt wurde. 2. Setze alles daran, daß sich dieses Verhalten in Zukunft nie mehr wiederholt. Malen dir aus, wie die gleiche, Schuldgefühle auslösende Situation noch einmal erlebst, und zwar so, wie es deinen höchsten persönlichen Maßstäben entspricht.

 

Wenn du dir versprichst, daß du ein solches Verhalten nie mehr zulassen wirst, steht es dir zu, deine Schuldgefühle zu begraben. Denn diese haben dann ihren Zweck erfüllt und du entwickelst künftig höhere Ansprüche an dich selbst. Du sollst deine Schuldgefühle nutzen, und dich nicht in ihnen suhlen!

 

Minderwertigkeitsgefühlen. Dieses Gefühl der Unzulänglichkeit tritt jedesmal dann auf, wenn wir etwas nicht können, wozu wir eigentlich imstande sein sollten. Das Problem ist, daß wir oft völlig unfaire Regeln und Maßstäbe bei der Entscheidung zugrunde legen, ob wir einer Aufgabe gewachsen sind oder nicht.

 

Als erstes solltest du lernen, die Botschaft dieses Minderwertigkeitsgefühls zu verstehen.

 

Die Botschaft: Sie lautet, daß du derzeit noch nicht über die Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügst, die für die anfallende Aufgabe erforderlich sind. Sie sagt dir, daß du mehr Informationen, Erkenntnisse, Strategien, Hilfsmittel oder Selbstvertrauen brauchst.

 

Die Lösung: 1. Fragen dich einfach: „Ist es wirklich angemessen, daß ich mich in dieser Situation minderwertig fühle? Habe ich hier tatsächlich eine Schwachstelle, oder muß ich nur meine Perspektive ändern?“

 

Vielleicht hast du dir selbst eingeredet, du wärst nur dann imstande, mit anderen mitzuhalten, wenn du in der Disco do gut wie Michael Jackson tanzen kannst! Diese Auffassung ist höchstwahrscheinlich unsinnig. Sollte dein Minderwertigkeitsgefühl berechtigt sein, dann signalisiert es, daß du eine Aufgabe besser als bisher bewältigen musst.

 

Die Lösung liegt in diesem Fall auf der Hand: 1. Immer, wenn du dich unzulänglich fühlst, solltest du das Handlungsbedarfssignal begrüßen und dich ermutigt fühlen, deine Leistungen zu verbessern. Rufe dir ins Gedächtnis, daß du nicht „perfekt“ bist und es auch nicht sein musst.

 

2. Halte nach einem Vorbild Ausschau – jemandem, der sich auf dem Gebiet, auf dem du dich unzulänglich fühlst, auffällt – und bitte ihn, als dein Coach zu fungieren. Allein der Prozeß der Entscheidung, diesen Bereich meistern zu wollen, und die nachfolgenden auch noch so kleinen Fortschritte verwandeln einen Menschen mit Minderwertigkeitsgefühlen in jemanden, der dazulernt.

 

Dieses Gefühl ist von entscheidender Bedeutung, weil man sonst sehr leicht in die Falle der erworbenen Hilflosigkeit gerät, das Problem einem Defizit in der eigenen Persönlichkeit anlastet und folglich als permanent betrachtet. Es gibt keine größere Lüge, die du dir selbst erzählen könntest.

 

Du magst ungeübt oder unbegabt auf einem bestimmten Gebiet sein, aber deshalb bist noch lange kein minderwertiger Mensch. Das Potential zu außergewöhnlichen Leistungen ist auch jetzt schon in dir verankert. Wenn wir zu der Schlußfolgerung gelangen, daß bestimmte Probleme auf ewig andauern und in allen Lebensbereichen gegenwärtig sind oder daß wir mehr Herausforderungen bewältigen müssen, als wir uns ausmalen können, dann entwickeln wir häufig das Gefühl der Überforderung.

 

Überforderung/ Ohnmacht. Kummer, Niedergeschlagenheit und Hilflosigkeit bringen lediglich das Gefühl der Überforderung und Ohnmacht zum Ausdruck. Kummer stellt sich dann ein, wenn du keinen positiven Sinn in einer schlimmen Erfahrung entdecken kannst oder wenn dein Leben von Menschen, Ereignissen oder Kräften negativ beeinflußt wird, die sich deinem Einfluß entziehen.

 

Wer sich in diesem Zustand befindet, fühlt sich den äußeren Umständen hilflos ausgeliefert und entwickelt oftmals die Einstellung, daß nichts die Situation zu ändern vermag, daß dieses Problem zu groß – permanent, persönlich und allgegenwärtig – ist, um damit fertigzuwerden.

 

Viele steigern sich in diese emotionale Verfassung hinein, wenn sie die Welt als einen Ort wahrnehmen, der sie überfordert. Das Tempo, die Menge oder die Intensität der Empfindungen scheint ihnen über den Kopf zu wachsen.

 

Die Botschaft: Sie lautet, daß du nochmals überprüfen mussst, was für dich in dieser Situation am wichtigsten ist. Der Grund für die Überforderung liegt darin, daß du versuchst, zu viele Dinge gleichzeitig anzupacken. Das Gefühl der Überforderung und Ohnmacht zerstört mehr Menschenleben als jede andere Emotion.

 

Die Lösung: Du musst ab sofort das Gefühl entwickeln, dein Leben im Griff zu haben. Das gelingt dir, indem du einfach 1. Entscheide, welche Aufgaben in deinem Leben, die du bewältigen musst, die wichtigste ist, auf die du dich konzentrieren solltest.

 

2. Notiere nun alle wichtigen Aufgaben in der Reihenfolge ihrer Priorität. Allein durch diese Notitz wirst du das Gefühl entwickeln, Einfluß auf die Ereignisse ausüben zu können.

 

3. Nimm die erste Aufgabe auf deiner Liste in Angriff und arbeite so lange an dir, bis du diese aus dem Effeff beherrschst. Sobald du einen Bereich gemeistert hast, gewinnst du an Schwung. Dein Gehirn beginnt zu erkennen, daß du die Situation unter Kontrolle hast und nicht mehr überlastet, ihr ohnmächtig ausgeliefert oder niedergeschlagen bist.

 

Erkenne, daß dieses Problem nicht von Dauer ist und du immer eine Lösung finden kannst. 4. Wenn du meinst, es sei an der Zeit, ein lähmendes Gefühl wie Kummer ad acta zu legen, solltest du deine Aufmerksamkeit auf die Dinge richten, die du beeinflussen kannst.

 

Mache dir bewußt, daß die ganze Situation einen positiven Sinn haben muß, auch wenn du ihn jetzt noch nicht erkennst. Unser Selbstwertgefühl ist oft mit der Fähigkeit verknüpft, unser Umfeld zu beeinflussen.

 

Wenn wir in unserem Kopf ein Umfeld schaffen, das zu große und zu viele Anforderungen gleichzeitig an uns stellt, fühlen wir uns verständlicherweise überlastet.

 

Aber wir sind auch imstande, Abhilfe zu schaffen, indem wir uns auf das konzentrieren, was wir steuern können, und die Herausforderungen schrittweise angehen.