Mein Weg von extremem Verantwortungsbewusstsein zur Selbstfürsorge

 

Meine Kundinnen sind Führungspersönlichkeiten. Sie wissen, was es heißt, Verantwortung zu tragen – nicht nur für sich, sondern auch für das Wohl anderer zu sorgen. Sie strotzen vor Güte, Mitgefühl und Verständnis. Das sind auch Eigenschaften, die Intimität in einer Partnerschaft fördern.

 

Dieses enorme Verantwortungsbewusstsein begann bei mir in meiner Kindheit, als meine Eltern mich aufgrund traumatischer Schicksalsschläge stark brauchten. Diese Prägung führte dazu, dass Selbstfürsorge in mir ein Gefühl von Schuld auslöste.

 

Ich unterdrückte auch das Gefühl der Wut. Wut darüber, keine Zeit und keinen Raum gehabt zu haben, um mir selbst Sorge zu tragen, meinen Gefühlen und meinen Bedürfnissen nachzugehen.

 

Deshalb lege ich in meinen Mentoring-Programmen großen Wert auf tiefe spirituelle Integrationsarbeit, mit einem Fokus auf Versöhnung, Selbstschutz, Mitgefühl, das Setzen von Grenzen, bedingungslose Liebe und das Kreieren von Vereinbarungen.

 

Die Wut, die ich empfand, war nicht einfach blind. Sie war ein Befreiungsschlag, der ein wichtiges Prinzip der Intimität besiegelte. Wenn schwächere Familienmitglieder, insbesondere Kinder, nicht die nötige Aufmerksamkeit bekommen, die sie brauchen, und für ihre Stärke und Aufrichtigkeit missbraucht und ausgebeutet werden, kann reflektierte Wut ein Tor zur Selbstfürsorge und zum Selbstschutz werden.

 

Viele Alphafrauen kennen das: Sie werden für ihre Stärke und ihr Verantwortungsbewusstsein oft von Menschen ausgenutzt, die keine Verantwortung tragen möchten und kein Verständnis dafür haben, was Intimität wirklich bedeutet und wie Co-Kreation gelingt.

 

 

Ich musste lernen, dass Vergebung nicht bedeutet zu sagen, dass das, was geschehen ist, in Ordnung war, oder dass ich grenzüberschreitendes Verhalten toleriere

 

Ich musste lernen, im spirituellen Prinzip zu erkennen, dass Vergebung bedeutet, alten Groll loszulassen und mich von fesselnder Bitterkeit zu lösen. Das schaffte Raum für Heilung und ein Zurückkommen zu meiner eigenen Selbstintimität. Vergebung kann ein Schritt sein, um die Kontrolle über das eigene Leben zurückzugewinnen.

 

Es geht darum, in uns Frieden zu finden, unabhängig davon, was die Umstände oder die Täter damals getan oder nicht getan haben. Vergebung ist also ein tiefes Heilen unseres Herzens, das uns frei von Bitterkeit und Ärger macht.

 

Wenn das einmal geschehen ist – über die Wut zur Vergebung –, entsteht ein wunderschönes, warmes Gefühl des Mitgefühls für uns selbst. Das ist besonders wichtig, damit wir uns selbst verstehen, uns selbst Mutter und Vater sein und unseren Schmerz anerkennen können.

 

Das war für mich wirklich schwierig, weil ich so nach außen orientiert war. Wo muss ich helfen? Wie kann ich für andere da sein? Das sind schöne Eigenschaften, aber ohne Selbstliebe und Mitgefühl ist das ein destruktives Beziehungsmuster.

 

 

Wenn wir einmal in diesem Mitgefühl für uns selbst angekommen sind, in dieser warmen, innigen Umarmung von uns selbst, lernen wir, natürliche Grenzen zu setzen.

 

Auch hier musste ich lernen, dass ich empathisch und verbunden mit jemandem sein kann und gleichzeitig klar machen muss, was meine Werte sind, was No-Gos sind und Grenzen setzen.

 

Ich musste lernen, dass Grenzen setzen ein Akt der Selbstfürsorge ist.

 


Ich musste wissen, wo meine eigenen Grenzen sind und wie ich sie kommuniziere – wenn nötig rational, aber auch energetisch und körperlich. Wie kann ich diese Führungsqualität, die ich in meiner Berufung habe, auch als Führerin der Liebe verkörpern, vor allem als Zeichen von Selbstintimität?

 

Nein zu Menschen zu sagen, die nicht die gleichen Werte haben oder toxische Verhaltensweisen zeigen, ist ein Zeichen von Selbstschutz und Selbstfürsorge.

 

Heilige Räume der mystischen Zwiesprache mit Gott und uns selbst sind wichtig

Ich betone bewusst, dass meine Alphafrauen-Kundinnen diesen heiligen, mystischen, intimen Raum im Alltag kreieren müssen, wo sie sich zurückziehen und Selbstreflexion praktizieren können. Wo sie sich dem Göttlichen hingeben und Klarheit und Ausrichtung für ihr Leben finden können.

Bedingungslose Liebe war für mich immer ein Begriff, der einem roten Tuch ähnelte. Nach meiner Lebenserfahrung glaube ich, dass wir alle liebende und unterstützende Beziehungen brauchen. Aber Bedingungslosigkeit braucht auch Grenzen, Vereinbarungen, klare Kommunikation und eine bewusste Dynamik zwischen Menschen, die sich ihrer Werte und Ziele bewusst sind.

 

  • Was ist das Dritte zwischen uns?
  • Was ist das Ziel unserer Beziehung, Freundschaft oder geschäftlichen Zusammenarbeit?
  • Was sind die Werte und Ziele, für die wir stehen? Und sind wir bereit, uns zu 100 % dafür einzusetzen?

Hingegen ist Bedingungslosigkeit in unserer Beziehung zu uns selbst extrem wichtig. Sie bildet die Grundlage für gesunde Beziehungen. Ich kann mich bedingungslos lieben und gleichzeitig selbstreflektiert sein und mein Verhalten unter die Lupe nehmen. Mir klar werden:

 

  • Handle ich wirklich nach meinem höchsten Wohl?
  • Sind meine Taten, Worte und Entscheidungen kohärent mit den Prinzipien der Liebe und der Intimität?
  • Und wenn nicht, wo gibt es Anpassungen zu machen?

 

 

Vergebung, Konfliktlösung, das Zurechtrücken von Verhalten – das ist für mich das Verantwortungsbewusstsein, das wieder ins Spiel kommt.

 

 

Wenn du ein ambitionierter Alpha & Visionäre bist, dann ...

 

... verwechsle Selbstfürsorge nicht mit Egoismus. Erkenne, dass die intime Beziehung zu Gott und dir, bedingungslose Liebe, Mitgefühl und klare Grenzen, die Basis sind für eine exklusive Partnerschaft.

Nicht dein extremes Verantwortungsbewusstsein

 

Deshalb habe ich das Programm "Verkörperte Autorität" zusammengestellt, das sich auf Integration und spirituelle Heilung der Vater- und Mutterwunde und grundsätzliche Versöhnungsarbeit konzentriert. Die Struktur, die wir dabei nutzen, ist die alchemistische Bodyelectricity-Arbeit, durch die wir erfahren, dass wir Liebe sind. Denn wenn wir das Thema Vergebung nur über den Kopf oder mental angehen, hat es nicht die langfristige Transformationswirkung, die ich garantieren kann. Darum gehen wir über die Seele, das Göttliche und den Körper.

 

Meine Kundinnen spüren über den Körper, wie alte Bitterkeit, Wut und Traurigkeit schmelzen und wie sie tiefe Liebe, Verständnis und Mitgefühl mit sich selbst entwickeln. Eine enorm wichtige Grundlage für intime und exklusive Partnerschaften. Als Kind wissen wir nicht, was wir tun. Wir werden in eine Familie geboren und erleben die Dinge so, wie wir sie erleben.

 

Im Nachhinein merken wir vielleicht, was okay war und was nicht. Da werden wir vielleicht selbstkritisch und denken: Hätte ich es doch nur anders gemacht.

 

Tatsache ist, dass wir, wenn wir geprägt worden sind, wie wir geprägt worden sind, die Dinge nicht anders tun können, weil wir unwissend sind. Darum ist Versöhnung auch ein tiefes Erkennen und eine Sensitivität dafür zu entwickeln, was in unser Leben gehört und was nicht.

 

Meine Kundinnen und ich entwickeln ein tiefes Gefühl für Selbstliebe und Selbstschutz, lernen Grenzen zu setzen und die Liebe als göttliche Liebe durch unseren Körper fließen zu lassen.

 

Wir werden sensitiv für ungesunde Beziehungen, ungesunde Menschen und ungesunde Situationen. Wir steigen aus dem Opferbewusstsein heraus und werden die Führerin der Liebe in unserem Leben, für unseren Partner, unsere Kinder und die Partnerschaft selbst.