Frauen brauchen das Gefühl von Sicherheit

 

Die wichtigste Eigenschaft, die eine Frau in einem Mann wirklich schätzt und braucht, ist die Fähigkeit ihr ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Ist eine Frau bewusst und in einem inneren Prozess des Erwachens, weiss sie, dass sie genau so zu dieser Sicherheit in der Partnerschaft beitragen muss, wie er.

Das Bedürfnis nach Sicherheit ist tabu. Wir sind der Illusion verfallen, dass wir uns alles selber geben können, dass wir niemanden brauchen und wir sind bedacht Co Abhängigkeit zu vermeiden. Doch vor allem und als erstes müssen wir authentisch werden. Authentisch bedeutet, dass wir alle Seiten an uns, die geliebten und legitimen und die ungeliebten und beschämten Aspekte, kennen und annehmen müssen.

 

Ich zeige meinen Kunden auf, wie sie eine intime Beziehung mit ihrem Schatten aufbauen können, damit er nicht das Steuer in ihrem Leben in der Hand hat. Was hat der Schatten mit Sicherheit und Intimität zu tun? Ein Beispiel: Wenn eine moderne und unabhängige Frau gelernt hat, dass sie sich nicht auf Männer verlassen kann und alles alleine machen muss, dann hat sie das Bedürfnis nach Nähe und Unterstützung vom Maskulinen in den Schatten verlegt. Wenn sie sich auf Männer einlässt und sie selber ihr Bedürfnis nach Sicherheit beschämt und von sich abspaltet, wird sie sich auf Männer einlassen, die ihr entweder keinerlei Sicherheit geben können und sich auf ihre Stäke die sie zeigt verlassen wollen (sie werden feminin) oder auf Männer, die Intimität vermeiden und somit ihre unbewusste Überzeugung, dass das Bedürfnis nach Sicherheit beschämend ist, bestätigen.

 

Frauen, die ihre beschämten Bedürfnisse, Wünsche und No go's nicht kennen, kreieren im Aussen die Repetition ihrer kindlichen Erfahrungen. Je femininer und hingebungsvoll eine Frau leben und lieben will, desto stärker und klarer muss ihr Urteilsvermögen die richtige Wahl zu treffen und ihre Kommunikation sein, was ihr das Gefühl von Souveränität gibt. Besinne dich: Gehörst du zu den Menschen, die eher im Fahrwasser der Bescheidenheit, passiven Aggression oder Abhängigkeit gehört? Oder eher zu den Menschen, die die Flucht ergreifen, Distanz kreieren, sich nur um die eigenen Bedürfnisse kümmern?

 

Beide Bindungsformen sind ungesund und sabotieren die intimen Beziehungen. Das Nichtwissen und nicht aussprechen der eigenen Bedürfnisse, erlaubt es Menschen passiv aggressiv zu bleiben und mit einem Fuss in und einem Fuss ausserhalb der Beziehung zu sein. Das sich nicht auf die Bedürfnisse des anderen einlassen zu wollen/können und nur die eigenen Visionen im Fokus zu haben, macht Menschen kalt, übergriffig und unfähig Intimität aufzubauen. Das hat alles psychologische Gründe auf die ich hier nicht eingehe.

 

Wie du ihr sicherheit geben kannst

 

Frauen sind anders. Sie nehmen die Welt anders wahr, als Männer. Ihr Gehirn und ihr Nervensystem ist die meiste Zeit auf Alarm Stufe Rot und sehr wachsam. Das ist unser Naturell, unsere Biologie, unabhängig vom Zeitalter in dem wir uns befinden. Männer fühlen ein x - faches weniger an Angst oder Bedrohung im eigenen Leben. Wettbewerb ist etwas was ihnen passt. Mit diesem Wissen, ist es für Männer wichtig, dies im Hinterkopf zu behalten und in der Interaktion mit Frauen mit ein zu beziehen. Nicht von sich aus zu gehen und zu handeln, ist hier der erste Schritt. In einem zweiten Schritt gilt es die Fähigkeit zu trainieren, sich einstimmen zu können, Reaktionen verstehen zu können und in einer gelassenen Präsenz zu bleiben.

 

Eine trainierte Frau, wird ihrem Partner klar kommunizieren was sie braucht, will und wo ihre Grenzen sind. Sie erwartet nicht, dass er sie intuitiv verstehst. Sie wird dem Mann, aus ihrer Selbstkenntnis heraus, genau sagen können was sie braucht, um sich sicher und geliebt zu fühlen.

 

Mann: Gehe nicht von dir aus. Stimme dich ein und nimm war wie sie auf deine Handlungen und Worte reagiert. Schule deine Aufmerksamkeit und Präsenz. Frage sie: Was ist es was du brauchst, um dich sicher und geliebt zu fühlen. Teile deine Bedürfnisse.

 

Macht das beide anfangs und alle 3 Monate wieder.

 

Frau:

Lass Bescheidenheit und Selbstsuffizienz los und beginne aus dem Herzen heraus mitzuteilen was du braucht, um dich sicher und geliebt zu fühlen. Höre ihm genau zu und mache seine Bedürfnisse zu einem wichtigen Teil deiner Selbst.

 

Beziehung:

Die Beziehung, die aus zwei kompatiblen und achtsamen Menschen entsteht, das Dritte, ist immer darauf bedacht, dass beide in der Eigenart anerkannt und ernstgenommen sind. Das was dem Partner wichtig ist, wird auch zu unserem Interesse und es braucht die Kunst des Verhandelns, damit die Beziehung gelingt. Dazu mehr in einem anderen Post.

 

Dating:

Romantisches Dating ist eine Zeitverschwendung und macht nur Raum für ungesunde, dramatische Beziehungen. Klärt von Anfang an, ob ihr kompatibel seid (auch wenn die Chemie noch so gut ist). Willst du Kinder? Lässt du dich auf einen Mann ein der noch nicht geschiedene ist? Willst du eine intime und nahe Beziehung? Willst du eine Beziehung mir viel Raum und Distanz? Wie oft willst du deinen Partner sehen und wie viel Sex brauchst du, um happy und ausgeglichen zu sein? Willst du, dass dein neuer Partner für dein Kinder da ist, ihnen Vater und dir ein unterstützender Partner ist? Beobachte und erfahre genau, ob er dazu bereit ist.

 

Beispiel: Dein Bindungsstil ist intim und nahe, dann wirst du leiden, wenn du einen Partner wählst der Distanz und Freiheit bevorzugt. 

 

Besinnt euch beide, ob ihr kompatibel seid. Das ist furchtbar unromantisch. Aber das ist es es was es braucht, damit Sicherheit und klare Verhältnisse herrschen. Kompatibilität, Kommunikation und natürlich Chemie.

 

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