Intimität - wo und wie beginnen wir?

Wie du vielleicht schon gehört hast, sind wir alle androgyn. Wir haben feminine und maskuline Aspekte in uns.

 

Diese Begriffe geben keinen Hinweis auf unser Geschlecht, sondern auf die beiden Aspekte in uns die wir alle haben. Yin und Yang sind sehr bekannt.

 

Ein Mann kann also auch tendenziell mehr feminin sein, wie auch eine Frau maskulin sein kann.

Um in einer Partnerschaft Polarität, Nähe und Leidenschaft schaffen zu können, ist es gut, wenn der eine Partner den feminine Aspekt lebt und der andere Partner den maskulinen Aspekt. Das ergibt, wie bei 2 Magneten auf natürliche Art und Weise, Anziehung und Intimität.

 

Das ist ein erster Grundstein den wir erforschen und beobachten in der Liebes - und Lebensschule.

Bereits diese Forschungsarbeit bringt viel Klarheit in unser Leben. Schwarz auf Weiss wird klar

  • welcher Aspekt in uns dominant ist
  • ob wir wirklich unserem Naturell entsprechend leben und lieben
  • was der Preis ist den wir zahlen, nicht ganz uns selbst zu sein
  • welche Eigenschaften wir entwickeln dürfen, um in einer Partnerschaft die Leidenschaft und Nähe (wieder) herstellen zu können

Wenn z.B. eine Frau sehr in ihrer maskulinen Essenz lebt, also viel im Tun, im Kopf, am beschützen, halten, Struktur geben, Fokus halten und das die meiste Zeit in ihrem Leben, verliert sie den Zugang zu ihrer Sanftheit, Empfänglichkeit, ihren Gefühlen und einem entspannten, sinnlichen Körper und ist in der Beziehung "Der Mann".

 

Im Jahresprogramm FEMININ erforschen wir unter anderem gemeinsam, was der Auslöser dafür war, dass eine Frau mehr maskuline Aspekte entwickelt hat (Vater/Mutter/Kindheit), aber dazu mehr zu einem späteren Zeitpunkt.

Diese "verborgenen" Eigenschaften zu entwickeln, liegt in der individuellen Verantwortung.

So wie Pat Allen immer wieder gerne sagt: "Eine Frau weiss und sagt was sie NICHT will", weil Wollen maskulin ist.

Passiv, geduldig und verletzlich zu sein, ist nicht einfach für maskuline Frauen. Es ist stark in uns eingeprägt, dass wir über das Tun, über gute Leistung und Erfolg Anerkennung bekommen.

 

Welche Glaubenssätze erkennst du in deinem Leben, die dich triggern und unbewusst steuern?

Ist es denn so, dass Frauen ihre Stärke und Unabhängigkeit wieder aufgeben müssen, fragst du dich jetzt vielleicht?

Nein, definitiv nicht. Wie oben erwähnt sind wir alle androgyn und können Beruf - und Privatleben gut auseinander halten lernen.

 

Wie ist es nun bei dir? Weisst du, ob du wirklich deinem Naturell entsprechend lebst und liebst?

Was ist der Preis den du zahlst, nicht ganz dich selbst sein zu können?

 

Erforsche für dich ganz persönlich, wie du feminin verstehst und schau was du verändern kannst, damit mehr Raum in deinem Alltag entsteht, wo du nicht etwas tust, um ein Ziel zu erreichen, sondern wo du einfach der Lust, dem Impuls und deinem Instinkt folgen kannst.

 

Laura Balmer