Tiefer fühlen als Lebenshaltung

Tief zu fühlen war nie schwierig für mich.

Orgastisch zu sein, war nie schwierig für mich.

Feminin zu sein, auch nicht.

Durch meine Geschichte, blieb mir die Verbindung zum Göttlichen vertrauter, als in "normalen" Beziehungen zu Menschen.

Eigentlich ganz wunderbar, da ich mich entschieden habe, tief, intim und intensiv zu leben und zu lieben und da sind Präsenz, Polarität und Hingabe wichtige Bausteine damit das gelingt.

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Was schwierig war für mich, war eine gefühlte Richtigkeit dafür zu empfinden, zu sein wie ich bin.

 

Es fühlt sich verrückt an, rückblickend im Körper die Entlastung, Erlaubnis und den Energieschub zu fühlen, die die Erkenntnis mit sich bringt, dass ein "zu viel sein", gefühlsvoll, wütend, traurig, freudvoll, kindisch, hingebungsvoll, verspielt sein, wild, nie ganz satt, hungrig, lachend und sehnsüchtig sein, zu meiner FEMININER ESSENZ gehören.

 

Ich blicke zurück und spüre den Schmerz mich verlassen zu haben. Bereits als Kind habe ich die Fähigkeit entwickelt mich wie ein Chamäleon anzupassen. Nicht weil es Spass machte.

 

Sondern aus dem inneren ÜBERZEUGUNG NICHTS ZU SEIN. Wenn ich war wie andere, konnte ich doch nicht falsch sein.

 

Ich kann mich erinnern, wie ich dieses Gefühl von Nichts und Abwertung mir selber gegenüber so verinnerlicht habe, als wäre ich auf 1000 Sternen dissoziiert. In der Tanztherapie malte ich mich als Nebel, "zwar anwesend, aber ohne Kern" wahr meine Interpretation meiner Wahrnehmung.

 

Durch die Last, die Überzeugung mich sollte es mit dieser Intensität nicht geben, lebt ich wie in Watte eingepackt, den grössten Teil meines Lebens.

 

Die fliessende, lachende, verspielte sexuelle Energie erlosch mehr und mehr, weil mir meine Erfahrungen mehr und mehr meine innere Ablehnung bestätigten.

 

Einsam.

Taub.

Hilflos.

 

Auch wenn mir Liebe begegnete, ich konnte sie nicht annehmen oder reinlassen, empfangen.

 

Fact ist: Ich hatte Angst mich voll und ganz zu zu muten. Ich hatte Angst intim zu sein.

 

Ich hatte keine Ahnung, dass diese Wucht in mir genau das ist, was das Feminine ausmacht, in Beziehungen Polarität schafft und tiefe Liebe erst möglich macht.

 

Der Weg da raus, war und ist ein Abenteuer, welches mich mit authentische Beziehungen, Verbundenheit, Intimität und Ekstase beschenkt.

 

Intimität ist essentiell in meinem Leben. Sie fordert eine täglich spirituelle Praxis, in der ich mehr und mehr WEGLASSE, was ich mir angeeignet habe.

 

Liebe und Sex kann und will ich nicht trennen. Das ist als feminine Frau schlichtweg nicht möglich, weil alles was ich bin, mache und wofür ich mich öffne, mit Liebe durchflutet wird.

 

Liebe ist mein unmittelbarer Ausdruck, der aus einem wild, liebenden und wahrhaftigen weichen Herzen kommt. Das hat nichts mit sanft, Licht und Liebe oder nur hell zu tun. Liebe ist rohe ZUMUTUNG. Für mich der einzige Weg, wie ich lieben kann und will.

 

Das Gefühl, mich für meine Intensität zu Schämen, schmilz mit jeder Begegnung in der ich mich nicht verlasse, um zu performen, um nett zu sein, sexy zu sein, ein guter Coach zu sein, eine coole Freundin zu sein, Sex wie im Porno zu erleben, in der ich mit dem gehe was ist, in der ich weglasse was ich denke was ich müsste...., in der ich mich für meine Langsamkeit und Tiefe nicht entschuldige, in der ich meine Wut nicht zurückhalte, sondern als Liebe aus mir fliessen lasse.

 

Intimität schenkt mir Lebensqualität. Sie zeigt mir Werte auf, die meine Finanzen erblühen lassen, meinen Körper weich, offen und empfänglich macht, sie zeigt mir auf, wie ich Menschen in ihre Essenz begleite, sie zeigt mir ein grösseres Bild auf sensorischer Ebene auf, von dem was das Leben mir gerade offeriert, sie fordert mich täglich auf mich auszudehnen, mich nicht zu verstecken, keine Geschichten aufrecht zu halten und mich dem Leben wach und verbindlich hinzugeben.

 

Wenn du tiefer lieben und sexuelle Ekstase erleben willst, melde dich bei mir.