Wenn es um das Feminine geht sind wir alle Schüler

In letzter Zeit habe ich wundervolle Gespräche mit wunderbaren Männern geführt. Wie ihr wisst, liebe ich Männer sehr.

 

Was mir bei diesen Gesprächen und in meiner Coachingarbeit auffällt sind zwei Pole:

 

Auf der einen Seite sehnen sie sich sehr nach Heilung und nach Bruderschaft. Es liegt eine Frustration, eine Schwere auf ihren Herzen und die Sehnsucht nach Eros und dem Femininen beschäftigt sie im Inneren.

 

Auf der anderen Seite begegne ich einer immense Arroganz und subtilen Gewalt. In Worten wie: Ich weiss was Frauen brauchen, ich habe schon so viel über Sex, Liebe und Intimität gelernt, ich habe nur noch Antworten. Ich weiss jede Technik und wie ein weiblicher Körper funktioniert. Ich bin erfahren und will Frauen aufzeigen, dass sie sich nicht mehr schämen müssen.

 

Gehe nie davon aus, dass erfahrene Menschen alle Antworten haben und dass sie auch durch viel Erfahrung perfekt sind. Je mehr Erfahrung ein Mensch hat, desto klarer ist ihm, dass er ein ewiger Schüler sein wird. Das Feminine und Intimität laden zu einer demütigen, sinnlichen und spirituellen Lebenshaltung ein. 

Kein kognitives Wissen, keine Gewalt, keine Schutzmechanismen, keine falsche Weichheit werden den Instinkt des Femininen trügen.

Frauen sind bereit, sich tief mit ihrer weiblichen Quelle und ihrem erotischen Naturell, zurück zu verbinden, wo sie nicht mehr bereit sind, sich selber zu verlassen.

Ich lade Menschen ein eine offene und demütige Haltung dem Femininen gegenüber zu entwickeln. Das Feminine ist das Leben, ist die Intuition und das innere Wissen, unser erotisches Potential, welches in ständiger Veränderung ist. Wir können es nicht voraussehen, kontrollieren, mit Techniken zur Hingabe zwingen oder domestizieren.

Es ist nicht die Aufgabe des Mannes die Frau zu überzeugen, ihr aufzuzeigen, dass sie sich nicht schämen soll. Es ist nicht die Aufgabe des Mannes ihr zu zeigen, dass sie weiblich sein soll.

Männer dürfen dem Bedürfnis ganz vom Femininen aufgenommen zu werden, vertrauen und sich hingeben und es nicht mehr beschwichtigen.

Frauen dürfen dem Bedürfnis vom Männlichen ganz penetriert zu werden vertrauen und sich dafür immer und immer wieder mit Bewusstsein öffnen.

Eros und Femininität sind Nahrung für die Seele, für den Geist und den Körper. "Du darfst lieben und nehmen, was du begehrst. Es hat genug," ist eine Einladung des Femininen in reifer Form.

Lerne wie.

 

Lerne wie du lieben kannst, was du begehrst. Lerne wie das Feminine sich enthüllt.

 

Lerne wie SIE tickt. 

 

Zuerst in dir. In Kontakt mit deiner Femininität.

 

Lieber Mann, schaue deinen Ängsten und dem Zwiespalt, dem Femininen gegenüber in die Augen. Traue dich im geschützten Rahmen ganz ehrlich zu sein und durch den Schmerz von Verlust, ungestillter Sehnsucht und Wut zu gehen, lege Schutz, Misstrauen, subtile Gewalt und Gier ab.

 

Erwachte, sexuelle Frauen brauchen emanzipierte Männer, denen sie sich, in ihrer offenen, tiefen und grossen Lust und Göttlichkeit, hingeben und vertrauen können.

 

Ersetze jetzt als erwachsener Mann Schmerz durch echte Liebe. Am 27.3. starte ich mit einer Männer Coachinggruppe für 6 Monate eine intensive Transformationsreise.

 

Nimm mit mir Kontakt auf, wenn du dich mit mir auf eine innere Reise begeben willst: laurabalmer@gmx.ch

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