MIT HERZKLOPFEN DURCH BERN

Eine spontane Idee, die den Tag auf den Kopf stellte

Seit ich im schönen Berner Oberland lebe, ist Bern eine Stadt die ich innig liebe und oft besuche, wenn ich Lust habe auf Inspiration, feinen Kaffee und vegetarisches Essen. Schon lange trug ich die Idee in mir, Menschen auf offener Strasse zum Thema Sexuelle Erfüllung zu befragen. Ich hatte meine Zweifel, Angst und wusste nicht wie ´man´ das so genau macht.

 

Als ich mich Samstagmorgen spontan dazu entschied und auf den Weg machte, um mich dem Abenteuer Interview zu widmen, wusste ich noch nicht, welche Überraschung mich erwartete. Mein Plan war es, möglichst verschiedenen Altersgruppen zwei Fragen zu stellen, die nicht nur einfach zu beantworten sind.

Die Frage nach dem WIE

 

Ich machte mir auf der Fahrt nach Bern Gedanken darüber, wie ich die Menschen anspreche und was ich sie genau fragen soll. Fragen die an das Thema sexuelle Erfüllung anknüpfen und doch Spielraum lassen, für nicht zu intime und persönliche Antworten. Ich wollte nicht zu verkopft und verkrampft sein und lockerte mich zuerst bei einem Cappuccino. Ich bin ja keine Journalistin, deswegen geh ich nicht mit irgendeinem Konzept ran. Mich interessiert leidenschaftlich die Sehnsucht der Menschen nach Menschlichkeit, Verbundenheit und sexuelle Erfüllung. Natürlich, freilassend und offen, ging ich an die Befragung ran, das war für mich stimmig. So stand ich mitten auf dem Marktplatz und schmunzelte innerlich. Ich dachte so für mich, dass das eigentlich gar nicht meine Art ist. Aber es geht nicht um mich.

 

Die zwei wichtigen Fragen

Bern, die Schweizer Hauptstadt, Samstagmittag, viele Menschen, Sonnenschein, Marktbetrieb und Hektik. Mitten in diese Schnelllebigkeit begann ich also mit HERZKLOPFEN die Menschen zu befragten. Viele winkten nett aber bestimmt mit einem "Nein danke" ab und einige blieben stehen und liessen sich ein. Mitten in der Hektik entstanden stille, nachdenkliche, lustige, berührende und zu Tränen rührende Momente der Menschlichkeit. Augenkontakt, ehrliche Worte, Berührung, Dankbarkeit und Zeiten, in denen ich vor Überraschung und Überwältigung Gänsehaut bekam. Die Fragen die stellte waren:

  1. Frage: Wonach sehnen sich Frauen am meisten beim Sex?
  2. Frage: Was ist dabei die grösste Herausforderung, die der Erfüllung dieser Sehnsucht im Weg stehen?

Antworten

 

Alter der Befragten: Zwischen 18 und 49 Jahre jung

Geschlecht: Männer, Frauen und Paare

Dauer pro Interview: von 1 bis zu 30 Minuten

 

Frage: Wonach sehnen sich Frauen am meisten beim Sex und was brauchen sie, um sich erfüllt zu fühlen?

 

  • Vertrauen
  • das Gefühl geliebt zu werden
  • Liebe, ein Gegenüber der mir hilft mich auszuleben,
  • Zärtlichkeit, Geborgenheit
  • Sicherheit sich so verletzlich zeigen zu dürfen
  • Aufmerksamkeit meines Partners
  • Abwechslung und Spannung
  • Dominanz und Kraft
  • Aktives Bemühen und Begehren
  • mehr Selbstvertrauen
  • Sex mit Herz
  • gemeint sein

Frage: Was ist dabei die grösste Herausforderung und was steht der Erfüllung im Weg?

 

  • In einer Rolle gefangen sein, wie die Frau zu sein hat
  • sich nicht gut genug zu kennen
  • die eigene Bedürfnisse nicht kennen
  • nicht wissen wie man herausfinden kann was man wirklich will
  • kein Selbstvertrauen
  • schlechte Erfahrungen
  • Angst Wünsche und Bedürfnisse auszusprechen
  • Angst vor Ablehnung
  • man nicht auf sich selbst
  • sich selber nicht übergehen
  • freier und offener sein
  • Stress im Alltag
  • Zeitmangel
  • Oberflächlichkeit
  • Ich funktioniere nicht wie eine Maschine, die ansprngt wenn man bestimmte Knöpfe drückt
  • Gewohnheit
  • Druck von der Gesellschaft
  • gesundheitliche Probleme
  • wirklich zu wissen was sexuelle Erfüllung bedeutet: wie kann ich das herausfinden, wenn ich das mal weiss, wie sag ich es dem Partner und wie leben wir das dann konkret?
  • Was ist wenn er nicht will?
  • Verschiedene Rollen, die Frauen perfekt spielen müssen: Muttersein, Beruf, Liebhaberin, Gefährtin und das möglichst sexy
  • Frauen sollen sich nicht einfach so hingeben, sich selber ernst nehmen und nicht für ein bisschen Anerkennung durch oberflächlichen Sex, der Illusion erliegen gemeint zu sein.

 

Und dann...

 

Überrascht und immer noch mit Herzklopfen brach ich am Nachmittag zufrieden ab und liess den Tag an der Aare ausklingen. Wie war das möglich, all diese strahlenden Augen, die Gesichter die anfangs skeptisch und vorsichtig, beim Abschied dann entspannt und strahlend mich anblickten? Wie konnte diese Magie, Offenheit und das Vertrauen entstehen? Einfach so? Ist es das Zuhören, das Fragen stellen, das Interesse, das Thema, die Sehnsucht, das Bedürfnis nach mehr? Mehr Menschlichkeit, Nähe und Verbundenheit?

Ich weiss es nicht. Ich will es herausfinden! Viele Facebookfreunde haben mich ermutigt weiter zu machen und mir Städte vorgeschlagen für weitere Interviews.

  

Was denkst und fühlst du jetzt gerade, wenn du das liest? Teile deine Gefühle und Gedanken mit mir.

 

Herzlichst

Laura

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Irka (Montag, 05 September 2016 21:42)

    Berührt... ich fühle mich berührt, wenn ich deinen Beitrag lese - von verschiedenen Ebenen.
    ... dass du deinem Herzen gefolgt bist und den Dialog eröffnet hast, zu so einem sensiblen Thema.
    ... dass du den Mut hast, direkt zu fragen und den wertungsfreien Raum des liebevollen Zuhörens zur Verfügung stellst, wenn die Menschen sprechen :-)
    ... dass Menschen sich eingelassen haben, sich zu öffnen, zu zeigen, was sie berührt.
    ... dass ich Wahrheit und Verbindung zu vielem spüre, was du beschrieben hast...
    Liebe Laura, du weißt, ich bin ein Fan von dir und liebe deine Art und wertvolle Arbeit - sehr sehr heilsam.
    Danke!

  • #2

    Laura (Dienstag, 06 September 2016 08:43)

    Liebste Irka
    Das berührt mich so, was du schreibst. Weisst du, sich berühren lassen, ist eine Fähigkeit die zutiefst zur weiblichen Energie gehört! Wenn wir alle, Männer und Frauen, diese Fähigkeit in uns wieder wecken, wir die Welt um ein grosses Stück freudvoller!

    Du bist wundervoll. Schön haben wir uns gefunden.
    Love
    Laura