2 Tipps wie du deine Grenzen besser spüren kannst

3 Tipps wie du deine Grenzen besser spüren kannst
3 Tipps wie du deine Grenzen besser spüren kannst

 

Wir alle haben Erfahrungen in unserem Leben gemacht, in denen wir uns zurück genommen haben und felsenfest überzogen waren, uns nie, nie mehr verletzlich und offen zu zeigen. Vielleicht wurden wir nicht gesehen und geachtet, übergangen oder angegriffen. Oder es passierten andere traumatische Erlebnisse. Doch jetzt gilt es diesen festen Platz der Sicherheit und der Erlaubnis in dir zu erschaffen. Zu wissen was dir gut tut, welche Rahmenbedingungen du brauchst, um dich gehen zu lassen, um Vertauen aufbauen zu können, ist DER erste wichtige Schritt. Denn oft wissen wir NICHT was wir brauchen, wollen oder uns wünschen, aber erwarten, dass es der andere weiss oder zumindest herausfindet.

 

Gerade sehr sensitive Frauen haben Mühe damit Grenzen zu spüren und sie zu setzen. Sie fühlen Gefühle des Gegenübers, haben viel liebe und Mitgefühl. Tendenz

  • Andere misstrauisch auf Distanz halten 
  •  Sich verbergen, nicht ans Telefon gehen 
  •  Schroff oder distanziert verhalten 
  •  Keine eigene Meinung vertreten 
  •  Mürrisch reagieren 
  •  Andere attackieren, wenn diese unabsichtlich Grenzen überschreiten, die völlig unsichtbar sind 
  •  Erst Zusagen machen und dann Ausflüchte finden
  • Gründe warum wir keine Grenzen setzen
  • Schuldgefühle Schlechte Vorbilder
  • Grenzüberschreitungen in der Kindheit Angst, andere Menschen zu verlieren
  • Angst, andere Menschen zu kränken oder deren Rechte zu beschneiden
  • Gefühle von Machtlosigkeit
  • Grenzen für lieblos halten
  • Selbst keine Grenzen akzeptieren können 

 

1. Reflektionsfragen zum Thema Grenzen spüren und setzen

  •  Stell dir vor, du sagst „Nein“ oder „Nicht jetzt“ oder „So nicht“. Was bewirken diese Vorstellungen? Wie fühlst du dich?
  • Was sind meine Ängste, wenn ich mir vorstelle, meine Grenzen deutlich zu machen?
    • Habe ich Angst, als lieblos angesehen zu werden? 
    • Habe ich Angst, jemanden zu verletzen? 
    • Habe ich Angst vor dem Alleinsein?
    • Habe ich Angst, vom anderen überrollt zu werden, meine Grenze nicht verteidigen zu können und versuche ich es deswegen gar nicht erst?
    • Vielleicht habe ich Angst, meine Pflicht den Mitmenschen gegenüber nicht zu erfüllen?
  • Kann ich mir selbst gegenüber Grenzen setzen? Wie mache ich das? Wie übergehe ich mich?
  • Fällt es mir leicht, meine echten Bedürfnisse zu erfüllen, oder setze ich Ersatzhandlungen, wie zu viel essen, zu viel fernsehen, u.s.w.
  • Bin ich wirklich liebevoll zu mir, oder bloß nachgiebig?  Wie machst du das?
  • Versuche ich, emotionalen Schmerz zu vermeiden, indem ich Klarheit vermeide?
  • Mache dir zu folgenden Fragen Gedanken:

    • Bedeuten Begrenzung und Geborgenheit für dich Enge, Einschränkung oder Aufgehoben sein, Vertrauen?
    • Ist Geborgenheit, etwas was von aussen gegeben ist oder dass du von innen her gestalten kannst? 
    • Wie nah ist die innerste Begrenzung bzw. wie viel Raum brauchst du für dich alleine?
    • Welche Qualität hat dieser innerste Raum für dich?
    • Wie gestalte ich ihn? Was kann ich mir selber geben? 

 

Nimm dir qualitative Auszeiten für dich. Vertiefe deine Wahrnehmung für dich selbst, nimm deinen Körper,deine Empfindungen und deine Gefühle.

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2. dEINEN INNEREN rAUM KENNEN

 

Grenzen und Intimität stehen in Beziehung zu einander. Grenzen sind wie ein Nest. Innerhalb dieses Nestest, kennst du deine Werte, deine Gefühle und deine Verhaltensweisen. Die Verantwortung über dieses Nest, trägst du. Also über dein Verhalten, deine Entscheidungen und Handlungen. In einer Beziehung können wir festlegen, was wir von einander erwarten und und jeder muss seinen Teil dieser Abmachung erfüllen. Wo fängst du als Person an und wo liegt deine Verantwortung?

  1. Schreibe im innersten Kreis was dich stärkt, was dir gefällt und dich zentriert. Z.B. Natur, Bewegung Lesen, Freunde, Zeit mit dir alleine, viel Zeit für Liebe....
  2. Im mittlerern Kreis schreibst du, was dich von deiner Mitte heraus reisst, dich verwirrt oder verunsichert. Z.B. Schockartige Situationen, Drama, Manipulation, Unehrlichkeit...
  3. Im äusseren Kreis schreibst du, was deine Muster verstärkt? Was triggert dich? Z.B. Finanzielle Unsicherheit, Untreue, Respektlosigkeit, negative Menschen...

 

Ich freue mich von dir zu erfahren, welche Erfahrung du mir diesen 2 Tipps machst und würde mich über ein Kommentar freuen. 

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